Interne Ausbilder für Flurförderzeuge an mehreren Standorten

Der sichere Einsatz von Flurförderzeugen stellt einen zentralen Bestandteil des Arbeitsschutzes in logistischen Prozessen dar. Aufgrund des erhöhten Gefährdungspotenzials dieser Arbeitsmittel sind Qualifikation, Unterweisung und kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeiter:innen wesentliche Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb

Strukturelle Verankerung präventiver Qualifizierung im Arbeitsschutz

Zum Jahreswechsel konnte ein wesentlicher Meilenstein erfolgreich abgeschlossen werden. An den Standorten Oberkrämer, Berlin, Freienbrink und Garching steht nun jeweils mindestens eine qualifizierte Person als Ausbilder/in für Flurförderzeuge zur Verfügung. Damit wurde eine tragfähige Grundlage geschaffen, um Qualifizierung, Prävention und Arbeitsschutz systematisch im operativen Alltag zu verankern.

Rolle interner Ausbilder im Arbeitsschutzsystem

Interne Ausbilder übernehmen eine zentrale Funktion an der Schnittstelle zwischen Regelwerk und Praxis. Sie verfügen nicht nur über die erforderliche fachliche Qualifikation, sondern kennen die standortspezifischen Abläufe, eingesetzten Arbeitsmittel und organisatorischen Rahmenbedingungen. Dadurch können Schulungen und Unterweisungen zielgerichtet, praxisnah und an den tatsächlichen Einsatzbedingungen ausgerichtet durchgeführt werden.

Gleichzeitig fungieren interne Ausbilder:innen als feste Ansprechpartner im Betrieb. Sie unterstützen Mitarbeiter:innen bei Fragen zum sicheren Umgang mit Flurförderzeugen, begleiten Einweisungen neuer Kolleg:innen und tragen zur Vereinheitlichung von Sicherheitsstandards bei. Dies stärkt die Verlässlichkeit der Prozesse und reduziert Abweichungen im Arbeitsalltag.

Beitrag zur Prävention und Risikominimierung

Ein wesentlicher Mehrwert der internen Ausbilderstruktur liegt in ihrer präventiven Wirkung. Durch die kontinuierliche Präsenz im operativen Umfeld können Unsicherheiten, fehlerhafte Routinen oder potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden. Anpassungen erfolgen damit nicht erst nach Vorfällen, sondern vorausschauend und im laufenden Betrieb.

Diese Form der Prävention trägt dazu bei, Sicherheitsbewusstsein nachhaltig zu stärken und sichere Arbeitsweisen langfristig zu etablieren. Arbeitsschutz wird dadurch nicht ausschließlich als formale Vorgabe verstanden, sondern als Bestandteil täglicher Abläufe.

Wissenserhalt und standortspezifische Qualifizierung

Die Qualifizierung eigener, entsprechend befähigter Personen unterstützt zudem den systematischen Wissenstransfer innerhalb der Organisation. Erfahrungswissen aus dem operativen Alltag bleibt im Unternehmen und fließt direkt in Schulungsinhalte ein. Qualifizierungen orientieren sich somit nicht an abstrakten Standards, sondern an realen Situationen, eingesetzten Geräten und konkreten Arbeitsbedingungen.

Dies ermöglicht eine standortspezifische Ausgestaltung der Schulungen und erhöht deren Wirksamkeit im Vergleich zu rein externen oder standardisierten Formaten.

Organisatorische Einbindung und Nachhaltigkeit

Zur Sicherstellung der langfristigen Wirksamkeit ist die Ausbilderstruktur organisatorisch klar eingebettet. Im Rahmen des Integrierten Managementsystems wird ein regelmäßiger Austausch mit den entsprechend qualifizierten Personen etabliert. Ergänzend dazu ist das Thema fest im Arbeitsschutzausschuss verankert.

Diese strukturelle Einbindung gewährleistet klare Zuständigkeiten, kurze Kommunikationswege und eine systematische Rückkopplung zwischen operativer Praxis und Managementebene. Die Qualifizierung entsprechend befähigter Personen wird damit nicht als Einzelmaßnahme, sondern als fester Bestandteil des Regelbetriebs verstanden.

Fazit

Die Einführung interner Ausbilder für Flurförderzeuge stellt einen wichtigen Baustein eines wirksamen, präventiv ausgerichteten Arbeitsschutzsystems dar. Sie verbindet Qualifikation, Praxisnähe und organisatorische Verankerung und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherheit, Qualität und Prozessstabilität bei GLX.